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1949-1960

GANT Signature-Elemente

Die Kragenform, die Schlaufe, die Kellerfalte, der Knopf an der Kragenrückseite und der Riegel mit Knopf – sie alle müssen einfach perfekt sein. Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg für ein Unternehmen, das führend in seinem Bereich ist.


Das Button-down-Hemd wurde erstmals von englischen Polospielern getragen, war aber bereits Ende der 1940er ein unverzichtbarer Bestandteil der Garderobe eines jeden gut gekleideten Mannes. Nach Amerika kam es in den 1920er Jahren mit einer Kreation von Brooks Brothers. Allerdings spielte GANT eine bedeutendere Rolle in der Entwicklung dieses Kleidungsstücks und machte es sich zu eigen.


Dafür gibt es viele Gründe. Qualität war einer, aber es gab noch weitere Aspekte im Zusammenhang mit der Hemdenkonstruktion, die nicht nur einzigartig, sondern in einigen Fällen auch extrem schwer zu kopieren waren. Zu diesen gehörte die Form, die die Vorderkanten des geknöpften Kragens bildeten. Aus dem Zusammenspiel von Bernards technischem Know-how einerseits und Martys und Elliots Modebewusstsein andererseits entstand so der perfekte „Collar Roll“, also die „Rolle“, die der Kragen schlägt.


„Bernard Gantmacher war ein Kragenexperte und äußerst anspruchsvoll, was die Form des ‚Collar Roll‘ anging. Dabei ist das perfekte Ergebnis eine Frage der Geometrie: Es kommt darauf an, wo man den Button-down-Knopf im Verhältnis zur Standhöhe des Kragens und der Länge der Kragenspitzen platziert. GANT war wie besessen davon.“ – Christopher Bastin, Creative Director von GANT


 Der perfekte „Collar Roll“ war jedoch nicht das einzige Signature-Element, das GANT perfektionierte. Weitere Akzente, die Kunden schätzten, waren:


Die Schlaufe an der Rückseite des Hemdes – damit kann das Hemd in der Umkleidekabine aufgehängt werden und bleibt so knitterfrei. Die Schlaufe wurde sogar Teil der Datingkultur der amerikanischen Ivy League: So wurde es zum Brauch, dass ein Junge seinen Loop entfernte, wenn er fest mit einem Mädchen ging (dieses wiederum trug dafür seinen Schal).


Die Kellerfalte an der Rückseite des Hemdes – sie verleiht dem Träger mehr Bewegungsfreiheit. Und der Knopf an der Kragenrückseite – dieser sorgt dafür, dass die Krawatte an ihrem Platz bleibt und der Kragen nicht nach oben rutscht.

 

Im Jahr 1963 erhielt der Riegel mit Knopf einen Preis vom US-amerikanischen Männermagazin Esquire. Elliot erfand den

Riegel mit Knopf, damit Krawatte und Hemd genau zusammenpassen. Gemeinsam mit dem perfekten „Collar Roll“ fügt sich der Krawattenknoten so perfekt in das Hemd ein und schafft den idealen Ivy League Look.


Während es das Herrenhemd perfektionierte, stellte GANT fest, dass seine Kleidungsstücke nicht nur bei Männern begehrt waren. Inspiriert von zahlreichen Frauen, die sich die Hemden ihrer Freunde und Ehemänner liehen, wurde dem Unternehmen bewusst, dass beide Geschlechter seine Premiumkleidung schätzten. GANT führte seine Damenmodelle mit dem Slogan ein: „Für Frauen macht GANT Hemden, keine Blusen.“


Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Unternehmens – und mit ihm kam ein neuer Name. Das Unternehmen war nun einfach als „GANT Shirtmakers“ bekannt, was die Premiumqualität und die kulturelle Bedeutung des Signature-Kleidungsstücks des Herstellers betonte.

Geboren 1949
Geboren 1949

Über die ur-amerikanische Marke GANT gibt es eine ganze Reihe schöner Geschichten, die Gründungsgeschichte ist vielleicht die Allerschönste. 1914 kam Bernard Gantmacher aus der Ukraine nach New York. 17 Jahre jung.

New Haven und der Ivy League look
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Von der Stadt New Haven und der Yale University inspiriert, spielte GANT eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Ivy-League-Looks.

1907-1927 Der Beginn einer langen Reise
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Die Geschichte von GANT beginnt mit einem ukrainischen Jungen, der auf der Suche nach einem besseren Leben nach Amerika segelte, sich verliebte, erfolgreich war und den amerikanischen Modestil für immer veränderte.